Brecht, Bertolt

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(Augsburg 1898-1956 Berlin) : Schriftsteller, Dramatiker, Regisseur

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Brecht, Eugen Berthold Friedrich

Themengebiete (2)

  • Literatur › Westen › Deutschland
  • Namen-Index › Westen

Chronologische Einträge (74)

Jahr Text Verknüpfte Daten
1913 ca. Bertolt Brecht liest die Gedichte von Li Bo in Hauser, Otto. Chinesische Gedichte [ID D4640].
1915 Bertolt Brecht befreundet sich mit Klabund und liest Dumpfe Trommeln und berauschtes Gong [ID D11994].
1915
Brecht, Bertolt. Der Tsingtausoldat. In : Brecht, Bertolt. Gedichte. (Berlin : Aufbau-Verlag, 1961-1969). Bd. 9.Liu Weijian : Es ist das erste auf China bezogene Gedicht. Während die meisten Autoren…
Brecht, Bertolt. Der Tsingtausoldat. In : Brecht, Bertolt. Gedichte. (Berlin : Aufbau-Verlag, 1961-1969). Bd. 9.
Liu Weijian : Es ist das erste auf China bezogene Gedicht. Während die meisten Autoren eher euphorisch die patriotische Gesinnung der deutschen Soldaten bei der Verteidigung Qingdaos gegen die Japaner beschreiben, stellt Brecht den Krieg in Frage, indem er aus der Sicht eines Frontsoldaten die Furcht vor dem sogenannten Heldentod zeigt.
1915 ca. Bertolt Brecht liest die Gedichte von Li Bo in Klabund. Li Tai Pe [ID D2998] und in Bethge, Hans. Die chinesische Flöte [ID D11977].
1918
Brecht, Bertolt. Baal. (München : Georg Müller, 1920). [Geschrieben 1918, Uraufführung Leipzig 1923].Liu Weijian : Li Bos unkonventionelle Lebensweise beeindruckt Brecht, so dass er dessen Züge in…
Brecht, Bertolt. Baal. (München : Georg Müller, 1920). [Geschrieben 1918, Uraufführung Leipzig 1923].
Liu Weijian : Li Bos unkonventionelle Lebensweise beeindruckt Brecht, so dass er dessen Züge in die Hauptfiguren seiner ersten Dramen einzuarbeiten sucht. Sein Baal ist wie Li Bo eine originelle Künstlernatur und lebt nach seinen inneren Bedürfnissen ; er frisst, tanzt und geniesst das Leben.

Yim Han-soon : Sowohl aus der äusserlichen Erscheinung als auch aus dem Lebenswandel des Buddha ergeben sich Berührungspunkte mit Brechts Glückgott Bu Dai und der Baal-Figur.
1919
Bertolt Brecht schreibt ein Gedicht über seinen Freund Caspar Neher : "Litaipee kann in siebzig Sprachen reden. Siebzig Teufel der Hölle können ihn nicht versuchen. Litaipee kann in siebzig Sprachen…
Bertolt Brecht schreibt ein Gedicht über seinen Freund Caspar Neher : "Litaipee kann in siebzig Sprachen reden. Siebzig Teufel der Hölle können ihn nicht versuchen. Litaipee kann in siebzig Sprachen beten. In siebzig Sprachen kann Litaipee fluchen".
1920
Bertolt Brecht liest bei Frank Warschauer in Baden-Baden zum ersten Mal Dao de jing von Laozi und schreibt in sein Tagebuch : Warschauer glaubt an Fortschritt und dass ein Lurch eben nicht anders…
Bertolt Brecht liest bei Frank Warschauer in Baden-Baden zum ersten Mal Dao de jing von Laozi und schreibt in sein Tagebuch : Warschauer glaubt an Fortschritt und dass ein Lurch eben nicht anders kann als irgendeinmal ein Affe werden. Aber er zeigt mir Laotse, und der stimmt mit mir so sehr überein, dass er immerfort staunt.
1920
Ab 1920 beschäftigt sich Bertolt Brecht intensiv mit der chinesischen Philosophie. Während er sich der taoistischen Lehre in deren Gesellschafts- und Zivilisationskritik verbunden fühlt, interessiert…
Ab 1920 beschäftigt sich Bertolt Brecht intensiv mit der chinesischen Philosophie. Während er sich der taoistischen Lehre in deren Gesellschafts- und Zivilisationskritik verbunden fühlt, interessiert ihn der Konfuzianismus als Wissenschaft vom Verhalten der Menschen.
Antony Tatlow : In den Schriften der chinesischen Philosophen fand Brecht eine vorwegnehmende Bestätigung der durch das Marxismusstudium gewonnenen Erkenntnisse und eine nützliche Analyse menschlichen Verhaltens in einer chaotischen Welt.
1920
Bertolt Brecht liest Döblin, Alfred. Die drei Sprünge des Wang-lun [ID D12338]. Er lernt darin die taoistische Anschauung von Liezi kennen. Er schreibt später : Es ist eine grosse Kraft drinnen, alle…
Bertolt Brecht liest Döblin, Alfred. Die drei Sprünge des Wang-lun [ID D12338]. Er lernt darin die taoistische Anschauung von Liezi kennen. Er schreibt später : Es ist eine grosse Kraft drinnen, alle Dinge sind in Bewegung gebracht, die Verhältnisse der Menschen zueinander in unerhörter Schärfe herausgedreht.
1921 Bertolt Brecht spricht in seinem Tagebuch von der Absicht, das Wuwei aus Wang-lun als Material einer geplanten Trilogie „Asphaltdschungel“ zu benutzen.
1923
Brecht, Bertolt. Im Dickicht der Städte [ID 12672].Quelle : Wilhelm, Richard. Laotse. Tao te king [ID D4445].Brecht schreibt : Es ist ein Kampfstück, östlich-westlich... Ort : die Hinterwelt......man…
Brecht, Bertolt. Im Dickicht der Städte [ID 12672].
Quelle : Wilhelm, Richard. Laotse. Tao te king [ID D4445].

Brecht schreibt : Es ist ein Kampfstück, östlich-westlich... Ort : die Hinterwelt...
...man soll sich damit begnügen, das Asiatentum des Shlink durch einen schlichten gelben Anstrich anzudeuten, und ihm erlauben, sich zu benehmen, wie ein Asiate, nämlich wie ein Europäer...

Liu Weijian : Brecht spricht davon, dass er einen „neuen Typus Mensch“ gestalten will, „der einen Kampf ohne Feindschaft mit bisher unerhörten, das heisst noch nicht gestellten Methoden“ führt : das taoistische Motiv des Wuwei in der Formulierung „durch Passivsein zu siegen“. Das Wuwei wird dabei konsequent als Aufhebung der Individualität thematisiert. Es dient dazu, „den oberflächlichen Firnis des Individualismus in unserer Zeit“ zu verspotten und eine neue, zeitgemässe Lebensform zu suchen.

Christoph Gellner : Brecht führt vor der exotisch stilisierten Kulisse des verkommenen Chicagoer Chinesenviertels den „unerklärlichen Ringkampf“ zwischen dem reichen, alternden malaischen Holzhändler Shlink und dem jungen, mittellosen Leihbüchereiangestellten George Garga vor Augen… Nichts macht die Verfremdungsabsicht augenfälliger als die Figur des verschlagenen, reisessenden Asiaten Shlink, der seinen Kontrahenten durch die asiatische Kampfform scheinbarer Passivität zu bezwingen sucht. Garga, der die Kampfesweise des Chinesen, durch Passivsein zu siegen, durch Erleiden Macht zu bekommen, allmählich selbst übernimmt und so am Ende überlebt, rückt diese listige Taktik denn auch in eine unübersehbare Nähe zum chinesisch-taoistischen Nichthandeln (Wuwei) und dem Ursymbol altchinesischer Dialektik im Dao de jing.

Adrian Hsia : Brecht wollte, dass Shlink stets mit einem gelben Gesicht auftritt, damit sein rassischer Ursprung dem Publikum ständig vor Augen gehalten wird und er soll sich genau nach seinem Chinesenbild benehmen, nämlich schlau und verstohlen sein. Ausserdem sollen sein Ursprung und seine Sprache – Chinesisch – die Unmöglichkeit des menschlichen Kommunizierens aufzeigen. Der taoistischen Anschauung nach besiegt das Schwache, symbolisiert unter anderem durch das Wasser, das Starke. Auf jeden Fall überlebt das Schwache, während das Starke leicht zerbricht. „Und das Geistige, das sehen Sie, das ist nichts. Es ist nicht wichtig, der Stärkere zu sein, sondern der Lebendige“.
1925 Bertolt Brecht sieht die Aufführung Der Kreidekreis von Klabund [ID D12520] und sagt : Das ist eine echte Offenbarung.
1925
1925 Brecht, Bertolt. Die höflichen Chinesen. In : Berliner Börsen-Courier (1925) / Brecht, Bertolt. Werke ; Bd. 19. Prosa ; 4 (1925).Quelle : Wilhelm, Richard. Laotse. Tao te king [ID D4445].Brecht…
1925 Brecht, Bertolt. Die höflichen Chinesen. In : Berliner Börsen-Courier (1925) / Brecht, Bertolt. Werke ; Bd. 19. Prosa ; 4 (1925).
Quelle : Wilhelm, Richard. Laotse. Tao te king [ID D4445].

Brecht schreibt : Weniger bekannt in unserer Zeit ist es, wie sehr ein der Allgemeinheit geleisteter Dienst der Entschuldigung bedarf. So ehrten die höflichen Chinesen ihren grossen Weisen Laotse [Laozi], mehr als meines Wissens irgend ein andres Volk seinen Lehrer, durch die Erfindung folgender Geschichte.
"Laotse hatte von Jugend auf die Chinesen in der Kunst zu leben unterrichtet und verliess als Greis das Land, weil die immer stärker werdende Unvernunft der Leute dem Weisen das Leben erschwerte. Vor die Wahl gestellt, die Unvernunft der Leute zu ertragen oder etwas dagegen zu tun, verliess er das Land. Da trat ihm an der Grenze des Landes ein Zollwächter entgegen und bat ihn, seine Lehren für ihn, den Zollwächter, aufzuschreiben, und Laotse, aus Furcht, unhöflich zu erscheinen, willfahrte ihm. Er schrieb die Erfahrungen seines Lebnes in einem dünnen Buche für den höflichen Zollwächter auf und verliess erst, als es geschrieben war, das Land seiner Geburt".
Mit dieser Geschichte entschuldigen die Chinesen das Zustandekommen des Buches Taoteking [Dao de jing], nach dessen Lehren sie bis heute leben.

Yim Han-soon : Brecht greift das Klischee – die Chinesen sind höflich – auf, um es jedoch zu konkretisieren. Eine Spannung zwischen Parodie und Anerkennung ist spürbar, überwiegend ist aber die letztere… Was er in seiner Laotse-Geschichte von der Überlieferung übernimmt, ist ein legendäres, aber noch möglich erscheinendes zwischenmenschliches Verhalten von Geben und Nehmen... Es scheint jedoch feststellbar, das Brecht in der Beziehung zwischen dem alten Weisen und dem Zollwächter eine Alternative zur „trostlosen“, „unendlichen Vereinzelung des Menschen“ in der bürgerlichen Welt erblickt… In dem Laotse-Motiv sind folgende Momente angezeigt, die für Brechts Verhältnis zur chinesischen Philosophie allgemein bestimmend und zugleich für sein Denken und Werk relevant sind : Die Auffassung der Philosophie als einer antimetaphysischen Verhaltenslehre ; die chinesische Philosophie als Ausgangs- bzw. Bezugspunkt für die Kritik am klassischen Philosophiebegriff ; die Beziehung zwischen Laotse und dem Zollwächter als Sinnbild für ein produktives Lehrer-Schüler-Verhältnis, das auch in Brechts Traditionsbegriff reflektiert ist ; der historische Hintergrund des alten China als ein Gesellschaftszustand, in dem die Menschen unterdrückt und vertrieben wurden ; inhaltliche und funktionale Gehalte der chinesischen Philosophie als Stoff und Material… Die eigentliche Bedeutung der chinesischen Philosophie hat Brecht in der Laotse-Geschichte ausdrücklich formuliert : Es handelt sich um eine „Kunst zu leben“, eine Lehre des Verhaltens, die in den Alltag des Niederen Volkes einzugreifen vermag.

Der chinesische Traditionalismus spielt in Brechts Beziehung zu China eine grosse Rolle. Er spricht nicht nur von der Lehre des Weisen – der Kunst zu leben – sondern auch von der Dauerhaftigkeit und Fortführbarkeit der Lehre : Die Chinesen leben bis heute danach. Die alte Lehre bleibt lebendig, weil sie eine Lebenskunst und eine Lehre der gegenseitigen Anerkennung und Bereicherung ist. Der zweite Themenkomplex in Brechts Denken und Werk ist das Lehrer-Schüler-Verhältnis.
Brechts Verhältnis zur chinesischen Philosophie kennzeichnet sich durch die Auffassung der Philosophie als Verhaltenslehre und als Ausgangs- und Bezugspunkt für die Kritik an der klassischen Philosophie.
In dieser Ballade hat Brecht das schiefe Verhältnis von Erzähler und Erzähltem zugunsten des letzteren ausgeglichen, indem er vor allem die konkrete Lehre von Laozi an einem Wasserbild vorführt, und zwar gerade in der gewichtigen 5. Strophe. Der Spruch von Laozi selbst, dass das weiche Wasser das harte überwinde, hat in Brechts Version zwei Konditionalen erhalten, die im Original fehlen : 'Mit Bewegung' und 'mit der Zeit'.
1926
Brecht, Bertolt. Mann ist Mann : die Verwandlung des Packers Galy Gay in den Militärbaracken von Kilkoa im Jahre 1925 : Lustspiel. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1926). [Uraufführung Darmstadt 1926 ;…
Brecht, Bertolt. Mann ist Mann : die Verwandlung des Packers Galy Gay in den Militärbaracken von Kilkoa im Jahre 1925 : Lustspiel. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1926). [Uraufführung Darmstadt 1926 ; geschrieben 1924-1925].
Liu Weijian : Brecht übernimmt Handlungselemente aus Döblin, Alfred. Die drei Sprünge des Wang-lun [ID D12338].
Das Wuwei als Aufhebung der Individualität kommt deutlich zum Ausdruck.

Yim Han-soon : Beweglichkeit und Wandlung sind die zentralen Themen des Dao de jing und des Taoismus, über die Brecht bei der Arbeit an seinem ersten Parabelstück von Anfang an reflektiert haben muss. Das Verwandlungsmotiv des Stücks berührt insofern auch die taoistische Lehre, als behauptet wird, dass alles ständiger Veränderung unterworfen sei und dass im Bild fliessenden Wassers die emanzipatorische Antriebskraft der Unterdrückten versinnbildlicht ist.
1926
Brecht beginnt sich dem Marxismus zu beschäftigen, was dazu führt, dass er seine Lehrstücke schreibt. Für Brecht ist der Marxismus ein vollkommenes System, nur dass Marx und Engels schlechte…
Brecht beginnt sich dem Marxismus zu beschäftigen, was dazu führt, dass er seine Lehrstücke schreibt. Für Brecht ist der Marxismus ein vollkommenes System, nur dass Marx und Engels schlechte Lehrmeister sind, während der Konfuzianismus zwar ein fehlerhaftes Denk- und Sozialsystem darstellt, Konfuzius jedoch ein vollkommener Lehrmeister ist.
1927
Brecht, Bertolt. Bertolt Brechts Hauspostille : mit Anleitungen, Gesangsnoten und einem Anhange. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1927).Richard Wilhelms Übersetzung von Laotse. Tao te king [ID D4445] hat…
Brecht, Bertolt. Bertolt Brechts Hauspostille : mit Anleitungen, Gesangsnoten und einem Anhange. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1927).
Richard Wilhelms Übersetzung von Laotse. Tao te king [ID D4445] hat Einfluss auf dieses Werk.
1928
Während des Kölner Rundfunkgesprächs mit Herbert Ihering und Fritz Sternberg, kann Bertolt Brecht seine Versuche mit dem epischen Theater in eine historische Kontinuität zur asiatischen…
Während des Kölner Rundfunkgesprächs mit Herbert Ihering und Fritz Sternberg, kann Bertolt Brecht seine Versuche mit dem epischen Theater in eine historische Kontinuität zur asiatischen Theatertradition stellen : Die Anfänge des Naturalismus, der die grossen bürgerlichen Romane der Franzosen und Russen für die Bühne adaptierte, waren die Anfänge des epischen Theaters in Europa. Andere Kulturkreise, China und Indien, hatten diese fortgeschrittenere Form schon vor zweitausend Jahren.
1929-1930
Hanns Eisler schreibt : Die chinesische Philosophie hat Brecht gerade in den Jahren 1929/30 sehr beeinflusst. Ich meine als Denkanregung… Es gab damals eine ausgezeichnete sinologische Gesellschaft,…
Hanns Eisler schreibt : Die chinesische Philosophie hat Brecht gerade in den Jahren 1929/30 sehr beeinflusst. Ich meine als Denkanregung… Es gab damals eine ausgezeichnete sinologische Gesellschaft, und es kamen Publikationen, vermutlich handelt es sich dabei um die „Chinesischen Blätter“ des Frankfurter China-Instituts von Richard Wilhelm oder um die Wilhelmschen Klassiker-Übertragungen, von denen sich einige Bände auch in Brechts Bibliothek in Ostberlin fanden – Brecht hat das von seinen Freunden bekommen. Das war eine grosse Entdeckung für uns.

Adrian Hsia : Im Zusammenhang mit seinen Mozi-Studien preist Brecht Konfuzius’ persönliche Haltung, Charakter und Taktiken, verdammte aber seine Lehre. Er bezeichnet ihn als 'Musterknaben', dessen Haltung ungewöhnlich nützlich sei. Er schreibt : Indem man sein Beispiel an die Wand zeichnet, kann man ganze Geschlechter, ja ganze Zeitalter verdammen. Sein Idealbild ist ganz an ein Temperament bestimmter und seltener Art gebunden, und während beinahe alle Taten von Menschen, die gross zu finden die Menschheit sich gestatten kann, von Leuten dieses Temperaments kaum geleistet werden können, sind eine Unmenge von Verbrechen denkbar, die ein Mann begehen könnte, ohne auf die Anerkennung mancher Tugend zu verzichten, die den Konfutse ausgezeichnet hat.
1929-1941
Brecht, Bertolt. Notizen zur Philosophie. In : Gesammelte Werke. Bd. 20 (1967). [Zusammenstellung].Brecht schreibt : Der Begriff der Philosophie hat zu allen Zeiten und bei allen Völkern eine…
Brecht, Bertolt. Notizen zur Philosophie. In : Gesammelte Werke. Bd. 20 (1967). [Zusammenstellung].
Brecht schreibt : Der Begriff der Philosophie hat zu allen Zeiten und bei allen Völkern eine praktische Seite gehabt. Ausser bestimmten Theorien oder auf solche gerichtete Denktätigkeiten wurden immer auch bestimmte Handlungsweisen und Verhaltungsarten (in Form von Gesten oder Antworten) philosophische genannt. Auch wurden bestimmte Menschen Philosophen genannt, die sich keineswegs mit der Erzeugung von „Philosophien“ befassten, sondern eben nur durch ihr Verhalten diesen Ehrentitel erwarben.

Yim Han-soon : Hier werden die chinesischen Philosophen zwar nicht namentlich erwähnt, der Wortlaut deckt sich aber bis in die Einzelheiten mit den charakteristischen Merkmalen ihrer Philosophie.
Die chinesischen Motive und Themen sind für Brecht in erster Linie Stoff und Material, weniger aber Objekte einer historisch-kritischen Auseinandersetzung.
Für den Autor gilt im allgemeinen, dass sich ihm Sinngehalte des chinesischen Denkens nur in dem Masse erschliessen, als sich dabei seine eigene Welt, nicht aber China oder die chinesische Vergangenheit, aufklärt. Er erfasst selektiv den emanzipativen Gehalt der chinesischen Philosophie, indem der sie zerlegt, transformiert und auf sich und seine Situation projiziert. Wichtige Berührungspunkte sind in der Beschaffenheit und im historischen Hintergrund der altchinesischen Gedankenwelt vorgegeben. So taucht die Thematik der Güte und Nächstenliebe im Guten Menschen von Sezuan und im Kaukasischen Kreidekreis in einem Spannungsfeld zwischen Christentum und chinesischer Auffassung der menschlichen Natur auf ; "Fluss der Dinge", Stärke der Schwachen, Kritik an Moralbegriffen usw. sind die taoistischen Motive, die Brecht in Verbindung mit der materialistischen Dialektik für die Untedrückten und der produktiven Gesellschaftskritik verwendet… Er führt die Chinesen oft als Zeugen an, um sich mit ihnen gegen seine eigene Tradition zu wenden.
1929
Brecht, Bertolt. Geschichten vom Herrn Keuner. In : Brecht, Bertolt. Der Flug der Lindberghs : Radiolehrstück für Knaben und Mädchen. Radiotheorie. Geschichten vom Herrn Keuner. (Berlin : G.…
Brecht, Bertolt. Geschichten vom Herrn Keuner. In : Brecht, Bertolt. Der Flug der Lindberghs : Radiolehrstück für Knaben und Mädchen. Radiotheorie. Geschichten vom Herrn Keuner. (Berlin : G. Kiepenheur, 1930). (Versuche / Brecht ; 1-3).
Quelle : Wilhelm, Richard. Dschuang Dsi [ID D4447].

Brecht schreibt : Der chinesische Philosoph Dschuang Dsi [Zhuangzi] verfasste noch im Mannesalter ein Buch von hunderttausend Wörtern, das zu neun Zehnteln aus Zitaten bestand. Solche Bücher können bei uns nicht mehr geschrieben werden, da der Geist fehlt.

Christoph Gellner : Angeregt durch seine intensive Beschäftigung mit altchinesischer Philosophie entsteht eine völlig neuartige Form philosophisch-didaktischer Kurzprosa, eine Sammlung von Denk- und Haltungsbildern, die dem Leser anschauende Erkenntnis vermitteln. Im schöpferischen Zusammenspiel von Alt und Neu, von Tradition und Innovation wird darin erstmals für die Fernostrezeption eine Verschränkung von chinesischer und marxistischer Philosophie greifbar, mit der Brecht in der Tat die Wiedergewinnung einer alten unter Hinzugewinnung einer neuen Dimension von Weisheit intendiert… Brecht lehnt sich sehr stark an altchinesische Formen des Philosophierens an, in denen sich auch tatsächlich Gehalte unserer Zeit behandeln lassen… Brecht ist der erste in der deutschsprachigen Literatur, der Mozis Schriften zur Kenntnis nimmt. In seinem Exemplar Me Ti in der Übersetzung von Alfred Forke [ID D669] gibt es zahlreiche Anstreichungen und Randbemerkungen. Er hat in Keuner keine einzige Gesprächspassage aus dem Me Ti übernommen, Übereinstimmungen und Parallelen sind weniger im Inhaltlich-Thematischen zu suchen als vielmehr auf der Ebene der Darstellungsform. Es ist in erster Linie das didaktische Formmuster, der aphorisch-apothegmatische Rede- und Erzählgestus der Lehre Mozis, die als Denkanregung dient.

Adrian Hsia / Song Yun-yeop : Die Keuner-Geschichten stellen auch das Resultat der Beschäftigung Brechts mit Mozi dar. Yun-yeop Song hat nachgewiesen, das sich sowohl die dialogische Form als auch die Methodik der Belehrung zwischen Mozis Werk und der Keuner-Geschichten so sehr ähneln, dass man von einem kreativen Einfluss sprechen kann. Mozi zeichnete sich von anderen chinesischen Philosophen durch sein logisches Denken aus. Alfred Forke sagt : Mozi habe die Logik in die chinesische Philosophie eingeführt. Die logische Schlussfolgerung als didaktisches Moment und der Nützlichkeitsgedanke als Altruismus bringen Brecht und Mozi zusammen. Beide bedienen sich einer verfremdeten Andeutung, um den Leser aus der gewohnten Routine des Alltagslebens zu erwecken und aufhorchen zu lassen. Es kommt in diesem Moment keine Belehrung, keine Moralpredigt vor, sondern bloss ein Fingerzeig der logischen Gedankenführung, die die Fähigkeit des Unterscheidungsvermögens im Sinne der Nützlichkeit der Gemeinschaft schärft und somit zum logischen Denken zwingt und schult. Dass Mozi als Vorlage dient, zeigen besonders die frühen Keuner-Geschichten, in denen Keuner als Meister auftritt, der Fragen seiner Schüler beantwortet. Die gesellschaftlichen oder sonstigen Misstände sollen durch Verfremdung auffallen und somit in Frage gestellt werden.

Ein wichtiges Thema in den Keuner-Texten, das an die Haltung des Konfuzius erinnert, ist die Art und Weise des Lernens und das emanzipatorische Lehrer-Schüler-Verhältnis… Wahre Liebe bedeutet für Keuner wie für Konfuzius keine Hingabe oder Hinnahme dessen, was einer ist, sondern, von der Seite des Liebenden, eine selbstbewusste und gesellschaftliche Tätigkeit mit dem Ziel, die potentiellen Fähigkeiten des Geliebten zu entdecken und ihnen zur Entfaltung zu verhelfen.

Bibliografie (35)

Jahr Bibliografische Daten Typ / Abkürzung Verknüpfte Daten
1923 Brecht, Bertolt. Im Dickicht der Städte : der Kampf zweier Männer in der Riesenstadt Chicago : Schauspiel. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1927). [Uraufführung 1923 in München ; geschrieben 1921-1923]. Publication / Bre7
1925 Brecht, Bertolt. Die höflichen Chinesen. In : Brecht, Bertolt. Werke ; Bd. 19. Prosa ; 4 (1925). Richard Wilhelms Übersetzung von Laotse. Tao te king [ID D4445] hat Einfluss auf diese Erzählung. Publication / Bre5
1937
Brecht, Bertolt. Me-ti : Buch der Wendungen : Fragment. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Uwe Johnson. (Frankfurt a.M. : Suhrkamp, 1965). (Prosa / Bertolt Brecht ; 5). [Geschrieben…
Brecht, Bertolt. Me-ti : Buch der Wendungen : Fragment. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Uwe Johnson. (Frankfurt a.M. : Suhrkamp, 1965). (Prosa / Bertolt Brecht ; 5). [Geschrieben 1934-1937] ; [Mozi].
Publication / Bre19
1938
Brecht, Bertolt. Sechs chinesische Gedichte. In : Das Wort ; 8 (Moskau 1938). [Enthält]. Der Politiker von Bo Juyi, Die Decke von Bo Juyi, Der Drache des schwarzen Pfuhls von Bo Juyi, Die Freunde…
Brecht, Bertolt. Sechs chinesische Gedichte. In : Das Wort ; 8 (Moskau 1938). [Enthält]. Der Politiker von Bo Juyi, Die Decke von Bo Juyi, Der Drache des schwarzen Pfuhls von Bo Juyi, Die Freunde Unbekannter Dichter, Ein Protest im sechsten Jahre des Chien Fu, Bei der Geburt des Sohnes von Su Shi.
Publication / Bre34
1939 Brecht, Bertolt. Mutter Courage und ihre Kinder : eine Chronik aus dem Dreissigjährigen Krieg. (Berlin : Suhrkamp, 1949). (Versuche / Brecht ; 20/21). [Geschrieben 1939, Uraufführung 1941 Zürich]. Publication / Bre20
1939 Brecht, Bertolt. Leben des Galilei. (Berlin : Suhrkamp, 1955). [Geschrieben 1938-1939, Erstaufführung Zürich 1943 ; 1945 zweite Fassung geschrieben in Los Angeles]. Publication / Bre22
1949
Brecht, Bertolt. Der kaukasische Kreidekreis. In : Sinn und Form. Sonderheft ; 1 (1949). = (Berlin : Suhrkamp ; Aufbau-Verlag, 1954). [Geschrieben 1944-1945 in Santa Monica, Calif., Erstaufführung…
Brecht, Bertolt. Der kaukasische Kreidekreis. In : Sinn und Form. Sonderheft ; 1 (1949). = (Berlin : Suhrkamp ; Aufbau-Verlag, 1954). [Geschrieben 1944-1945 in Santa Monica, Calif., Erstaufführung Northfield, Minn. 1948 ; Uraufführung Deutschland : Berlin 1954].
Publication / Bre8
1950
Brecht, Bertolt. Chinesische Gedichte. In : Brecht, Bertolt. Herr Puntila und sein Knecht Matti ; Chinesische Gedichte ; Die Ausnahme und die Regel. (Berlin : Suhrkamp, 1950). (Versuche / Brecht ;…
Brecht, Bertolt. Chinesische Gedichte. In : Brecht, Bertolt. Herr Puntila und sein Knecht Matti ; Chinesische Gedichte ; Die Ausnahme und die Regel. (Berlin : Suhrkamp, 1950). (Versuche / Brecht ; 20, 22-24).
Publication / Bre23
1953
Brecht, Bertolt. Der gute Mensch von Sezuan ; Kleines Organon für das Theater ; Über reimlose Lyrik mit unregelmässigen Rhythmen ; Geschichten vom Herrn Keuner. (Berlin : Suhrkamp, 1953). (Versuche /…
Brecht, Bertolt. Der gute Mensch von Sezuan ; Kleines Organon für das Theater ; Über reimlose Lyrik mit unregelmässigen Rhythmen ; Geschichten vom Herrn Keuner. (Berlin : Suhrkamp, 1953). (Versuche / Brecht ; 12 ; 27, 32). = Der gute Mensch von Sezuan : [Entwurf]. In : Works for media and concert hall by Kurt Weill, or about Weill and / or Lenya. [Ca. 1940]. [Geschrieben 1938-1941 ; Uraufführung Zürich 1943]. = Kleines Organon für das Theater ; mit einem Nachtrag zum Kleinen Organon. (Frankfurt a.M. : Suhrkamp, 1960). (Suhrkamp Texte ; 4). [Geschrieben 1948].
Publication / Bre21
1955 [Brecht, Bertolt. Gedichte]. Feng Zhi yi. In : Yi wen ; no 7 (1955). [Übersetzung von sieben Gedichten]. Erste Übersetzung von Brecht. Publication / Bre35
1959
[Brecht, Bertolt]. Bulaixite xuan ji. (Beijing : [s.n.], 1959). [Darin enthalten sind] : 38 Gedichte übersetzt von Feng Zhi. Die Gewehre der Frau Carrar übersetzt von Yao Kekun. Mutter Courage und…
[Brecht, Bertolt]. Bulaixite xuan ji. (Beijing : [s.n.], 1959). [Darin enthalten sind] : 38 Gedichte übersetzt von Feng Zhi. Die Gewehre der Frau Carrar übersetzt von Yao Kekun. Mutter Courage und ihre Kinder übersetzt von Sun Fengcheng. Herr Puntila und sein Knecht Matti übersetzt von Yang Gongshu.
Übersetzung von Brecht, Bertolt. Die Gewehre der Frau Carrar ; Augsburger Kreidekreis ; Neue Kinderlieder. (Berlin : Aufbau Verlag, 1953). (Versuche / Brecht ; Sonderheft). Brecht, Bertolt. Mutter Courage und ihre Kinder : eine Chronik aus dem Dreissigjährigen Krieg. (Berlin : Suhrkamp, 1949). (Versuche / Brecht ; 20/21). [Geschrieben 1939, Uraufführung 1941 Zürich]. Brecht, Bertolt. Herr Puntila und sein Knecht Matti ; Chinesische Gedichte ; Die Ausnahme und die Regel. (Berlin : Suhrkamp, 1950). (Versuche / Brecht ; 20, 22-24).
Publication / Bre36
1959
Brecht, Bertolt. Da nan mama he ta de hai zi men. Sun Fengcheng yi. (Beijing : Zhongguo xi ju chu ban she, 1959). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Mutter Courage und ihre Kinder : eine Chronik aus…
Brecht, Bertolt. Da nan mama he ta de hai zi men. Sun Fengcheng yi. (Beijing : Zhongguo xi ju chu ban she, 1959). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Mutter Courage und ihre Kinder : eine Chronik aus dem Dreissigjährigen Krieg. (Berlin : Suhrkamp, 1949). (Versuche / Brecht ; 20/21). [Geschrieben 1939, Uraufführung 1941 Zürich].
大膽媽媽和她的孩子們
Publication / Bre16
1959
Brecht, Bertolt. Gong she de ri zi. Liu Dezhong yi. (Shanghai : Shanghai wen yi, 1959). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Die Tage der Commune. (Berlin : Aufbau-Verlag, 1957). (Versuche ; H. 15,…
Brecht, Bertolt. Gong she de ri zi. Liu Dezhong yi. (Shanghai : Shanghai wen yi, 1959). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Die Tage der Commune. (Berlin : Aufbau-Verlag, 1957). (Versuche ; H. 15, Versuche 29, 37).
公社的日子
Publication / Bre15
1962
[Brecht, Bertolt]. Gaojiasu hui lan ji. Zhang Li, Bian Zhilin yi. In : Shi jie wen xue ; nos 190-110 (1962). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Der kaukasische Kreidekreis. In : Sinn und Form.…
[Brecht, Bertolt]. Gaojiasu hui lan ji. Zhang Li, Bian Zhilin yi. In : Shi jie wen xue ; nos 190-110 (1962). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Der kaukasische Kreidekreis. In : Sinn und Form. Sonderheft ; 1 (1949). = (Berlin : Suhrkamp ; Aufbau-Verlag, 1954). [Geschrieben 1944-1945 in Santa Monica, Calif., Erstaufführung Northfield, Minn. 1948 ; Uraufführung Deutschland : Berlin 1954].
高加索灰闌記
Publication / Bre37
1962 [Brecht, Bertolt. Verfremdungseffekte in der chinesischen Schauspielkunst]. Huang Zuolin yi. In : Wen hui bao ; April 28 (1962). Publication / Bre38
1962 [Brecht, Bertolt. Die Ausnahme und die Regel]. Chang Liu yi. In : Ju ben ; no 128 (1962). Publication / Bre39
1962 [Brecht, Bertolt. Technik der Schauspiel-Kunst]. Zhang Li yi. In : Wen hui bao ; Sept. 15 (1962). Publication / Bre40
1963
[Brecht, Bertolt]. Xi ju li lu yi cong. (Beijing : 1963). [Enthält] : Vergnügungstheater oder Lehrtheater übersetzt von Ding Yangzhong. Die Strassenszene übersetzt von Junyu. Kleines Organon für das…
[Brecht, Bertolt]. Xi ju li lu yi cong. (Beijing : 1963). [Enthält] : Vergnügungstheater oder Lehrtheater übersetzt von Ding Yangzhong. Die Strassenszene übersetzt von Junyu. Kleines Organon für das Theater übersetzt von Zhang Li. Texte aus Mutter Courage übersetzt von Sun Fengcheng.
Übersetzung von Brecht, Bertolt. Vergnügungstheater oder Lehrtheater. In : Brecht, Bertolt. Gesammelte Werke. (Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1967). Bd. 15. [Geschrieben 1935].
Brecht, Bertolt. Die Strassenszene als Grundmodell für episches Theater. In : Brecht, Bertolt. Herr Puntila und sein Knecht Matti. Das Puntilalied. Notizen über die Zürcher Erstaufführung. Anmerkungen zum Volksstück. Die Strassenszene. Chinesische Gedichte. Die Ausnahme und die Regel. (Berlin : Suhrkamp, 1951). (Versuche ; 10. Versuche 22-24). [Geschrieben 1938].
Brecht, Bertolt. Kleines Organon für das Theater ; mit einem Nachtrag zum Kleinen Organon. (Frankfurt a.M. : Suhrkamp, 1960, cop. 1953). (Suhrkamp Texte ; 4). [Geschrieben 1948].
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[Brecht, Bertolt]. Jialilue zhuan. Beituote Bulaixite zhu ; Ding Yangzhong yi. (Zhengzhou : Henan ren min chu ban she, 1978). Übersetzung von Brecht, Bertolt. Leben des Galilei. (Berlin : Suhrkamp, 1955). [Geschrieben 1938-1939, Erstaufführung Zürich 1943]. [Überarbeitete Fassung 1980].
伽利略传
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Sekundärliteratur (42)

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最近德国的剧坛
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Bian, Zhilin. Bulaixite xi ju yin xiang ji. In : Shi jie wen xue ; no 5, 8 (1962). = (Beijing : Zhongguo xi ju chu ban she, 1980). [Abhandlung über Bertolt Brecht und sein Theater ; erste Abhandlung über Brecht].
布莱希特戲划印象记
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Schickel, Joachim. Grosse Mauer, grosse Methode : Annäherungen an China. (Stuttgart : E. Klett, 1968). [Reisebericht Shanghai, Beijing, Guangzhou / Betr. Bertolt Brecht ; Mozi ; Mao Zedong ; Laozi ;…
Schickel, Joachim. Grosse Mauer, grosse Methode : Annäherungen an China. (Stuttgart : E. Klett, 1968). [Reisebericht Shanghai, Beijing, Guangzhou / Betr. Bertolt Brecht ; Mozi ; Mao Zedong ; Laozi ; Yijing].
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Kim, Chong-dae. Bertolt Brecht und die Geisteswelt des fernen Ostens. (Egelsbach : Hänsel-Hohenhausen, 1994). (Deutsche Hochschulschriften. Alte Reihe ; 996). Diss. Univ. Heidelberg, 1969. [Mikrofiche].
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Tatlow, Antony. The mask of evil : Brecht's response to the poetry, theatre and thought of China and Japan : a comparative and critical evaluation. (Bern : P. Lang, 1977). (Europäische Hochschulschriften ; Reihe 1. Deutsche Literatur und Germanistik ; Bd. 213).
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Xie, Ming ; Xue, Mo. Shi lun xi qu yan ju fang fa. In : Xi ju yi shu ; 10 (June 1980). [On methods of dramatic performance]. [Enthält Hinweis auf Brecht, Bertolt. Verfremdungseffekte in der chinesischen Schauspielkunst. ID D13050].
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Sha, Yexin. Chen Yi shi zhang : shi chang hua ju. (Shanghai : Shanghai wen yi chu ban she, 1980). Beeinflusst von : Brecht, Bertolt. Furcht und Elend des III. Reiches : 24 Szenen. (New York, N.Y. : Aurora Verlag, 1945).
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Brecht and East Asian theatre : the proceedings of a conference on Brecht in East Asian theatre. Ed. by Antony Tatlow and Tak-wai Wong. (Hong Kong : Hong Kong University Press, 1982). [Hong Kong…
Brecht and East Asian theatre : the proceedings of a conference on Brecht in East Asian theatre. Ed. by Antony Tatlow and Tak-wai Wong. (Hong Kong : Hong Kong University Press, 1982). [Hong Kong March 16-20, 1981].
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