Jahr
1928
Text
[Mann, Thomas]. Yi zhi di sheng li von [ID D14593].
Shu Changshan : Die Ăbersetzung von Zhang Mingsheng der ErzĂ€hlung Der Wille zum GlĂŒck lĂ€sst zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Nicht nur der Satzbau war den chinesischen Lesern ungelĂ€ufig, manche SĂ€tze waren kaum verstĂ€ndlich. Deshalb war der Leserkreis entsprechend klein. Nur wenige chinesische Intellektuelle, die entweder Deutsch konnten oder sich mit der auslĂ€ndischen Literatur beschĂ€ftigen, hatten Interesse, die chinesischen Ăbersetzungen der deutschen Literatur zu lesen.
Es gibt Abweichungen, die den eigentlichen Sinn des Originals nicht verfĂ€lschen und daher tolerierbar sind, Abweichungen die auf FlĂŒchtigkeiten und mangelhaften Deutschkenntnissen des Ăbersetzers zurĂŒckfĂŒhren, sowie Abweichungen, die wegen der unterschiedlichen semantischen und syntaktischen Struktur erforderlich sind.
Das Niveau der Ăbersetzung von Der Bajazzo ist niedriger als Der Wille zum GlĂŒck. Die ErzĂ€hlung enthĂ€lt viele psychologische Beschreibungen und innere Monologe. In der Regel sind solche Passagen jedoch schwer zu ĂŒbersetzen. Die Ăbersetzung des Vorspiels ist kaum verstĂ€ndlich und es ist anzunehmen, dass Chang selbst dessen Inhalt nicht ganz genau verstanden hat.
Die GrĂŒnde weshalb man zuerst nur ErzĂ€hlungen von Thomas Mann ĂŒbersetzt hat und nicht die Buddenbrooks oder der Zauberberg ist folgender : Man wĂ€hlte zunĂ€chst einfachere und kleinere Texte, um den Anklang beim Publikum abzutasten. Ausserdem war die japanische Vorlage entscheidend.
Die ersten Ăbersetzungen und die allererste SekundĂ€rliteratur ĂŒber Thomas Mann sind ohne Ausnahme in Shanghai erschienen. Im ĂŒbrigen China war er kaum bekannt.
Shu Changshan : Die Ăbersetzung von Zhang Mingsheng der ErzĂ€hlung Der Wille zum GlĂŒck lĂ€sst zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Nicht nur der Satzbau war den chinesischen Lesern ungelĂ€ufig, manche SĂ€tze waren kaum verstĂ€ndlich. Deshalb war der Leserkreis entsprechend klein. Nur wenige chinesische Intellektuelle, die entweder Deutsch konnten oder sich mit der auslĂ€ndischen Literatur beschĂ€ftigen, hatten Interesse, die chinesischen Ăbersetzungen der deutschen Literatur zu lesen.
Es gibt Abweichungen, die den eigentlichen Sinn des Originals nicht verfĂ€lschen und daher tolerierbar sind, Abweichungen die auf FlĂŒchtigkeiten und mangelhaften Deutschkenntnissen des Ăbersetzers zurĂŒckfĂŒhren, sowie Abweichungen, die wegen der unterschiedlichen semantischen und syntaktischen Struktur erforderlich sind.
Das Niveau der Ăbersetzung von Der Bajazzo ist niedriger als Der Wille zum GlĂŒck. Die ErzĂ€hlung enthĂ€lt viele psychologische Beschreibungen und innere Monologe. In der Regel sind solche Passagen jedoch schwer zu ĂŒbersetzen. Die Ăbersetzung des Vorspiels ist kaum verstĂ€ndlich und es ist anzunehmen, dass Chang selbst dessen Inhalt nicht ganz genau verstanden hat.
Die GrĂŒnde weshalb man zuerst nur ErzĂ€hlungen von Thomas Mann ĂŒbersetzt hat und nicht die Buddenbrooks oder der Zauberberg ist folgender : Man wĂ€hlte zunĂ€chst einfachere und kleinere Texte, um den Anklang beim Publikum abzutasten. Ausserdem war die japanische Vorlage entscheidend.
Die ersten Ăbersetzungen und die allererste SekundĂ€rliteratur ĂŒber Thomas Mann sind ohne Ausnahme in Shanghai erschienen. Im ĂŒbrigen China war er kaum bekannt.
ErwÀhnte Personen (1)
Themengebiete (1)
- Literatur âș Westen âș Deutschland
Dokumente (1)
| Jahr | Bibliografische Daten | Typ / AbkĂŒrzung | VerknĂŒpfte Daten |
|---|---|---|---|
| 1995 | Shu, Changshan. Die Rezeption Thomas Manns in China. (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1994). (Trierer Studien zur Literatur ; Bd. 25). Diss. Univ. Trier, 1994. S. S. 25-28, 42, 45-46 | Publication / TM |
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