Jahr
1954
Text
Hermann Hesse schreibt an Yang Enlin : Wie ich erfahre, sind in China die grossen chinesischen Klassiker, die ich über alles verehre, heute verboten : Kung Fu Tse [Kongfuzi], Lao Tse [Laozi], Dschuang Tse [Zhuangzi] etc. Ich kann diese Nachricht nicht nachprüfen. Aber ich möchte in einem Lande, das seine edelsten Geister nicht mehr erträgt und nicht mehr dulden will, lieber zu den Verbotenen als zu den Geduldeten gehören.
Adrian Hsia : Hesse konnte nicht wissen, dass die chinesischen Klassiker in China nicht verboten waren. Vielmehr bemühte sich China, sein gewaltiges Kulturerbe neu zu interpretieren, allerdings nach marxistischer Sicht.
Adrian Hsia : Hesse konnte nicht wissen, dass die chinesischen Klassiker in China nicht verboten waren. Vielmehr bemühte sich China, sein gewaltiges Kulturerbe neu zu interpretieren, allerdings nach marxistischer Sicht.
Erwähnte Personen (2)
Themengebiete (3)
- Literatur › Westen › Deutschland
- Philosophie › China › Konfuzianismus und Neokonfuzianismus
- Philosophie › China › Taoismus
Dokumente (1)
| Jahr | Bibliografische Daten | Typ / Abkürzung | Verknüpfte Daten |
|---|---|---|---|
| 1974 | Hsia, Adrian. Hermann Hesse und China : Darstellung, Materialien und Interpretation. (Frankfurt a.M. : Suhrkamp, 1974). [2nd enl. ed. (1981) ; 3rd ed., with an add. chapter (2002)]. S. S. 84 | Publication / Hes2 |
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