1931

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Jahr

1931

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In der Betonung der lebendigen Einheit der Polarität findet Hermann Hesse eine Gemeinsamkeit zwischen jenem wahrhaft protestantischen Zug und der mystischen Dynamik der Lehre Laozis und schreibt in seinem Aufsatz Mein Glaube von beiden in einem Zusammenhang. Er entdeckt allmählich mit seiner Kritik am dogmatischen Christentum in Laozis Lehre die Idee der Einheit der Polarität, die jedem Dogma widerspricht und dem von ihm bejahten echten und lebendigen protestantischen Geist gerecht wird.
Er beginnt mit der Konzeption des Glasperlenspiels, wobei erstmals beide Pole des chinesischen Denkens zugleich eine Rolle spielen.

Erwähnte Personen (1)

Themengebiete (2)

  • Literatur › Westen › Deutschland
  • Philosophie › China › Taoismus

Dokumente (1)

Jahr Bibliografische Daten Typ / Abkürzung Verknüpfte Daten
1991
Liu, Weijian. Die daoistische Philosophie im Werk von Hesse, Döblin und Brecht. (Bochum : Brockmeyer, 1991). (Chinathemen ; Bd. 59). Diss. Freie Univ. Berlin, 1990. [Hermann Hesse, Alfred Döblin,…
Liu, Weijian. Die daoistische Philosophie im Werk von Hesse, Döblin und Brecht. (Bochum : Brockmeyer, 1991). (Chinathemen ; Bd. 59). Diss. Freie Univ. Berlin, 1990. [Hermann Hesse, Alfred Döblin, Bertolt Brecht].
S. S. 45
Publication / LiuW1