1798

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Jahr

1798

Text

Johann Wolfgang von Goethe schreibt an Friedrich von Schiller : Das Buch Francisci, Erasmus. Neu-polirter Geschicht- Kunst- und Sitten-Spiegel... [ID D11244] hat mich unglaublich amüsiert und mir eine gute Idee von dem Scharfsinn der Chinesen gegeben. Diese Sammlung von merkwürdigen Begebenheiten, Sitten, Gebräuchen, Wissenschaften, Künsten, Jagden usw. war eine Art Kuriositätenkabinett von einem in jeder Hinsicht beschränkten Geiste zusammengetragen. Goethe fesselte darin nur das "tolle philosophische Gespräch" das zwischen Matteo Ricci und einem Mönch der Luotian-Sekte stattgefunden hat.

Wolfgang Bauer : Goethe begegnet zum ersten und wahrscheinlich einzigen Male dem "anderen Gesicht" Chinas, das nicht durch den im 18. Jahrhundert bereits blutleer gewordenen Konfuzianismus geformt war, sondern auch durch den Buddhismus und Taoismus, die in ihren zahlreichen Mischformen gerade ein besonders enges Verhältnis zur Natur besassen.

Erwähnte Personen (2)

Themengebiete (2)

  • Philosophie › China › Andere Richtungen
  • Sinologie und Asienkunde › Europa › Italien

Dokumente (2)

Jahr Bibliografische Daten Typ / Abkürzung Verknüpfte Daten
1935 Aurich, Ursula. China im Spiegel der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. (Berlin : Emil Ebering, 1935). (Germanische Studien ; H. 169). S. S. 71 Publication / Aur1
1972
Bauer, Wolfgang. Goethe und China : Verständnis und Missverständnis. In : Goethe und die Tradition. Hrsg. von Hans Reiss. (Frankfurt a.M. : Athenäum Verlag, 1972). (Wissenschaftliche Paperbacks…
Bauer, Wolfgang. Goethe und China : Verständnis und Missverständnis. In : Goethe und die Tradition. Hrsg. von Hans Reiss. (Frankfurt a.M. : Athenäum Verlag, 1972). (Wissenschaftliche Paperbacks Literaturwissenschaft ; 19).
Publication / Bau1