Stanislaus Leszczynski ist im Exil in Zweibrücken 1714-1719. Er errichtet das Lustschloss Tschifflick bei Zweibrücken durch Jonas Eriksson Sundahl. Es ist eine Mischung aus orientalischen und…
Stanislaus Leszczynski ist im Exil in Zweibrücken 1714-1719. Er errichtet das Lustschloss Tschifflick bei Zweibrücken durch Jonas Eriksson Sundahl. Es ist eine Mischung aus orientalischen und europäischen Mustern : Chinesisch, türkisch, italienisch, französisch. Es enthält Wasserkünste mit Wasserfall, Springbrunnen und Bassins. Architektur und Garten sollten als Einheit, ein exotisches Paradies verstanden werden. Das Ganze diente als Bühne, für Feste, Theater und Konzerte.
Stanislaus Leszczynski lebt bis zu seinem Tod 1766 in seiner Residenz Lunéville. Er baut eine Reihe von Maison de plaisance, den chinesischen Kiosque und den Pavillon Le Trèfle im Park von Lunéville…
Stanislaus Leszczynski lebt bis zu seinem Tod 1766 in seiner Residenz Lunéville. Er baut eine Reihe von Maison de plaisance, den chinesischen Kiosque und den Pavillon Le Trèfle im Park von Lunéville durch den Hofarchitekten Emmanuel Héré de Corny. Das von einem Portikus umgebene Ensemble von Le Trèfle war mit zwei Dächern gedeckt, die gewellt und hoch geschürzt waren. Diese gaben ihm den Anschein einer chinesischen Pagode. Die Innendekoration bestand aus Landschaften mit chinesischen Szenen. Der Pavillon brannte 1762 ab, wurde von Richard Mique wieder aufgebaut. Davon sind nur noch zwei ionische Säulen erhalten. Voltaire schreibt über den Kiosque : "J'ai vu ce salon magnifique. Moitié turc et moitié chinois. Où le goût moderne et l'antique. Sans se nuire ont uni leurs lois."