Jahr
2009
Text
Jacobi, Friedrich Heinrich. Ăber die Recherches philosophiques sur les Egyptiens et les Chinois, par Mr. de P[auw] [ID D20386].
Jacobi schreibt : "Wer unter uns BĂŒcher schriebe, wie die von Confucius, der fĂ€nde keinen Verleger, oder richtete ihn zu Grunde, so schwer dieses auch ist." "Die Chinesische Sittenlehre, sagt der Hr. v. P., ist mehr dahin gerichtet, eine Ă€usserliche Handlungsweise anzuordnen, als die Sitten zu beherrschen. Sie verzehrt ihre Kraft an kleinen Dingen, und wird ohnmĂ€chtig bey den groszen. Wenn man eytle Meynungen, Ceremonien und GebrĂ€uche mit den wesentlichsten Pflichten des Menschen vermengt, so schwĂ€cht man in ihm die Gewissensbisse und das GefĂŒhl, welches sie erweckt."
Jacobi ĂŒbernimmt in seiner ausfĂŒhrlichen Besprechung weitgehend die Position Pauws. Man hĂ€tte von Pauws Werk zu lernen, "dasz man nicht, wie man gethan hat, mit einer kindischen und lĂ€cherlichen LeichtglĂ€ubigkeit alles annehmen mĂŒsse, was man in den Nachrichten von China erzĂ€hlt".
Jacobi schreibt : "Wer unter uns BĂŒcher schriebe, wie die von Confucius, der fĂ€nde keinen Verleger, oder richtete ihn zu Grunde, so schwer dieses auch ist." "Die Chinesische Sittenlehre, sagt der Hr. v. P., ist mehr dahin gerichtet, eine Ă€usserliche Handlungsweise anzuordnen, als die Sitten zu beherrschen. Sie verzehrt ihre Kraft an kleinen Dingen, und wird ohnmĂ€chtig bey den groszen. Wenn man eytle Meynungen, Ceremonien und GebrĂ€uche mit den wesentlichsten Pflichten des Menschen vermengt, so schwĂ€cht man in ihm die Gewissensbisse und das GefĂŒhl, welches sie erweckt."
Jacobi ĂŒbernimmt in seiner ausfĂŒhrlichen Besprechung weitgehend die Position Pauws. Man hĂ€tte von Pauws Werk zu lernen, "dasz man nicht, wie man gethan hat, mit einer kindischen und lĂ€cherlichen LeichtglĂ€ubigkeit alles annehmen mĂŒsse, was man in den Nachrichten von China erzĂ€hlt".
ErwÀhnte Personen (2)
Themengebiete (1)
- Philosophie âș Europa âș Deutschland