Jahr
1906
Text
Zhang, Taiyan [Zhang Binglin]. [Atheismus]. [ID D17139]
Zhang kritisiert aus der buddhistischen Perspektive den indischen und westlichen 'Theismus'. Dabei spiel die Auseinandersetzung mit Kants Gottesbeweis eine Rolle. Kant wendet sich in der Critik der reinen Vernunft gegen drei Typen von in der traditionellen Metaphysik angeführten Gottesbeweisen (ontologischer, kosmologischer und telologischer Gottesbeweis) und meint, dass es unmöglich sei, kraft spekulativer Vernunft die Existenz Gottes zu bejahen oder zu verneinen. Demgegenüber besteht Zhang auf der Möglichkeit, Gott durch logische Schlüsse zu erkennen, bzw. abzulehnen und hält Kants Abschiebung dieser Möglichkeit in die Sphäre des Nichterkennbaren für einen Makel in Kants ansonsten so wohl durchdachter Theorie.
Zhang kritisiert aus der buddhistischen Perspektive den indischen und westlichen 'Theismus'. Dabei spiel die Auseinandersetzung mit Kants Gottesbeweis eine Rolle. Kant wendet sich in der Critik der reinen Vernunft gegen drei Typen von in der traditionellen Metaphysik angeführten Gottesbeweisen (ontologischer, kosmologischer und telologischer Gottesbeweis) und meint, dass es unmöglich sei, kraft spekulativer Vernunft die Existenz Gottes zu bejahen oder zu verneinen. Demgegenüber besteht Zhang auf der Möglichkeit, Gott durch logische Schlüsse zu erkennen, bzw. abzulehnen und hält Kants Abschiebung dieser Möglichkeit in die Sphäre des Nichterkennbaren für einen Makel in Kants ansonsten so wohl durchdachter Theorie.
Erwähnte Personen (2)
Themengebiete (1)
- Philosophie › Europa › Deutschland