Jahr
1950
Text
Eich, Günter. Träume. (Berlin : Suhrkamp, 1953). [Geschrieben 1950, Radiosendung 1951].
Wei Maoping : Eich präsentiert die Schuld des Menschen am Krieg und an allem Entsetzlichen der menschlichen Welt. Der zweite Traum, der Protest, Empörung und Kritik hervorruft, beschreibt wie chinesische Eltern ihr sechsjähriges Kind wie ein Stück Vieh an einen siechen Greisen verkaufen. Dieser alte Mann trinkt das Blut des Kindes als Medizin, um sein Leben zu verlängern.
Es gibt bemerkenswerte Übereinstimmungen in der Struktur und der Handlung zwischen Eichs Traum und Lu Xuns Erzählung Yao [Das Heilmittel]. Die Erzählung von Lu Xun ist 1935 und 1937 auf Englisch übersetzt worden, aber es ist nicht bewiesen, dass Eich sie gekannt hat.
Wei Maoping : Eich präsentiert die Schuld des Menschen am Krieg und an allem Entsetzlichen der menschlichen Welt. Der zweite Traum, der Protest, Empörung und Kritik hervorruft, beschreibt wie chinesische Eltern ihr sechsjähriges Kind wie ein Stück Vieh an einen siechen Greisen verkaufen. Dieser alte Mann trinkt das Blut des Kindes als Medizin, um sein Leben zu verlängern.
Es gibt bemerkenswerte Übereinstimmungen in der Struktur und der Handlung zwischen Eichs Traum und Lu Xuns Erzählung Yao [Das Heilmittel]. Die Erzählung von Lu Xun ist 1935 und 1937 auf Englisch übersetzt worden, aber es ist nicht bewiesen, dass Eich sie gekannt hat.
Erwähnte Personen (1)
Themengebiete (2)
- Literatur › Westen › China als Thema
- Literatur › Westen › Deutschland