Jahr
1949-1951
Text
Eich, Günter. Aus dem Chinesischen [ID D13099].
Quellen : Übersetzungen von Leopold Woitsch und Alfred Forke.
Yamane Keiko : Günter Eich übersetzt 95 chinesische Gedichte. 56 stammen aus der Tang-Zeit und 37 aus der Song-Zeit, vor allem Gedichte von Li Bo, Du Fu, Bo Juyi und Wang Wei. Im Vordergrund stehen meistens die Natur und die Landschaft. Eich meint ironisch, dass die Chinesen im Einklang mit der Natur zu leben versuchen. Die Natur war für sie mehr oder minder ein Vorbild. Man kann die chinesischen Gedichte kaum von der Naturlyrik getrennt sehen.
Viele der Gedichte sind in China allgemein verbreitet und zu dieser Zeit auch teilweise im Westen bekannt. Die Übersetzungen sind unterschiedlich gelungen, wobei die Gedichte von Su Shi, die ersten von Eich übersetzten Gedichte, sich vom Orignal weit entfernen. Die Gedichte von Bo Juyi sind wegen ihres Stils vorzüglich übersetzt. Am besten übertragen sind die Gedichte von Li Bo, Du Fu und Wang Wei : In der Genauigkeit der Wort- und Sinnübertragung, und in seiner poetischen Kraft, was Metrik und Ausdrucksweise betrifft. Die Themen sind das Verhältnis zwischen Natur und Mensch, Melancholie und Neigung zum Alkohol.
Wei Maoping : Eichs Übersetzungen sind keineswegs Nachdichtungen, in dem meisten Fällen hat er die Originaltexte zugezogen. Der besondere Wert seiner chinesischen Gedichte liegt darin, dass sie von einem Lyriker und Sinologen stammen… In seiner Lyrik zeigt sich die Sehnsucht nach dem Einswerden mit der Natur durch die Anlehnung an die Tiere.
Motive in den Gedichten Eichs sind der Drache, der Vogel, die Wildgans, der Mond und die Trunkenheit.
Quellen : Übersetzungen von Leopold Woitsch und Alfred Forke.
Yamane Keiko : Günter Eich übersetzt 95 chinesische Gedichte. 56 stammen aus der Tang-Zeit und 37 aus der Song-Zeit, vor allem Gedichte von Li Bo, Du Fu, Bo Juyi und Wang Wei. Im Vordergrund stehen meistens die Natur und die Landschaft. Eich meint ironisch, dass die Chinesen im Einklang mit der Natur zu leben versuchen. Die Natur war für sie mehr oder minder ein Vorbild. Man kann die chinesischen Gedichte kaum von der Naturlyrik getrennt sehen.
Viele der Gedichte sind in China allgemein verbreitet und zu dieser Zeit auch teilweise im Westen bekannt. Die Übersetzungen sind unterschiedlich gelungen, wobei die Gedichte von Su Shi, die ersten von Eich übersetzten Gedichte, sich vom Orignal weit entfernen. Die Gedichte von Bo Juyi sind wegen ihres Stils vorzüglich übersetzt. Am besten übertragen sind die Gedichte von Li Bo, Du Fu und Wang Wei : In der Genauigkeit der Wort- und Sinnübertragung, und in seiner poetischen Kraft, was Metrik und Ausdrucksweise betrifft. Die Themen sind das Verhältnis zwischen Natur und Mensch, Melancholie und Neigung zum Alkohol.
Wei Maoping : Eichs Übersetzungen sind keineswegs Nachdichtungen, in dem meisten Fällen hat er die Originaltexte zugezogen. Der besondere Wert seiner chinesischen Gedichte liegt darin, dass sie von einem Lyriker und Sinologen stammen… In seiner Lyrik zeigt sich die Sehnsucht nach dem Einswerden mit der Natur durch die Anlehnung an die Tiere.
Motive in den Gedichten Eichs sind der Drache, der Vogel, die Wildgans, der Mond und die Trunkenheit.
Erwähnte Personen (1)
Themengebiete (2)
- Literatur › Westen › China als Thema
- Literatur › Westen › Deutschland