1932

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Jahr

1932

Text

Eich, Günter. Ein Traum am Edsin-Gol. In : Die Kolonne ; Jg. 3, Nr. 4 (1932).
Das erste Hörspiel Eichs spielt in der Mongolei.
Wei Maoping : Eich übernimmt das chinesisch klingende Schema „Ist es Wirklichkeit, ist es Traum“ und führt es konsequent in seinen Hörspielen weiter. Für die taoistische Philosophie gibt es keine klare Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Wenn es sie doch gibt, ist sie fliessend. Das führt wieder auf den Begriff der Einheit aller Dinge zu. Die bekannteste chinesiche Traum-Geschichte ist der „Schmetterlingstraum“ von Zhuangzi. Eines der wichtigsten Elemente Eichs ist die Technik des Identitätswechsels, wie es auch bei Zhuangzi präsentiert wird. Ein anderes wichtiges Element ist der Versuch, die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit aufzuheben.

Erwähnte Personen (1)

Themengebiete (2)

  • Literatur › Westen › China als Thema
  • Literatur › Westen › Deutschland

Dokumente (2)

Jahr Bibliografische Daten Typ / Abkürzung Verknüpfte Daten
1983
Yamane, Keiko. Asiatische Einflüsse auf Günter Eich : vom Chinesischen zum Japanischen. (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1983). (Europäische Hochschulschriften. Reihe 1. Deutsche Sprache und Literatur ;…
Yamane, Keiko. Asiatische Einflüsse auf Günter Eich : vom Chinesischen zum Japanischen. (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1983). (Europäische Hochschulschriften. Reihe 1. Deutsche Sprache und Literatur ; Bd. 691).
S. S. 2
Publication / Eich2
1989 Wei, Maoping. Günter Eich und China : Studien über die Beziehungen des Werks von Günter Eich zur chinesischen Geisteswelt. (Heidelberg : Universität Heidelberg, 1989). Diss. Univ. Heidelberg, 1989. S. S. 129-130 Publication / Eich4