Jahr
1942
Text
Eckstein, Oskar. Sonne über Peking [ID D3490].
Eckstein schreibt : War damals [um 1909], nach den Jahren in Peking, in mir noch ein Rest übrig geblieben von der europäisch-amerikanischen Überheblichkeit, die ich einst übers Meer gebracht hatte, so verschwand er in jenen Sommernnachmittagen im Garten vor unserem Yamen, im Angesicht einer Berglandschaft, die mich an die ferne Heimat erinnerte, aber in deren Gipfeln und Tälern sich die Pagoden und Köster einfügten in einer vollendeten Harmonie, wie sie die Baukunst des Abendlandes seit zwei Jahrtausenden nie wieder vollbracht hat.
Eckstein schreibt : War damals [um 1909], nach den Jahren in Peking, in mir noch ein Rest übrig geblieben von der europäisch-amerikanischen Überheblichkeit, die ich einst übers Meer gebracht hatte, so verschwand er in jenen Sommernnachmittagen im Garten vor unserem Yamen, im Angesicht einer Berglandschaft, die mich an die ferne Heimat erinnerte, aber in deren Gipfeln und Tälern sich die Pagoden und Köster einfügten in einer vollendeten Harmonie, wie sie die Baukunst des Abendlandes seit zwei Jahrtausenden nie wieder vollbracht hat.
Erwähnte Personen (1)
Themengebiete (1)
- Literatur › Westen › Deutschland
Dokumente (1)
| Jahr | Bibliografische Daten | Typ / Abkürzung | Verknüpfte Daten |
|---|---|---|---|
| 1989 | Mein Bild in deinem Auge : Exotismus und Moderne : Deutschland - China im 20. Jahrhundert. Hrsg. von Wolfgang Kubin. (Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1995). S. S. 109 | Publication / KW6 |
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