1921

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Jahr

1921

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Alexander Ular schreibt über Laozi : Von Lao-tse zu Nietzsche beschreibt die Geschichte des Wissens von den letzten Dingen eine Spirale. Beide sind einander nahe. Wo aber ist der Anfang und wo das Endglied der Kurve ? Lao-tse müsste ein ferner Nachkomme Nietzsches sein. Oder China ist dreissig Jahrhunderte über Europa hinaus.
Han Ruixin : Ular sieht die Berührungspunkte im Denken Nietzsches und Laozis vor allem in der Verdammung der Wissenschaft und der Auflehnung des Menschen gegen den natürlichen Weltenlauf. Seine Überssetzung des Dao de jing versteht er als einen bahnbrechenden Versuch, den alten chinesischen Text in seinem wirklichen Sinn wiederzugeben. Nach Ular „strozten“ die bisherigen Übersetzungen von Irrtümern und Fehlinterpretationen. Er erhebt den Anspruch, die „Hieroglyphen“ in ihrem ursprünglichen Sinne zu verstehen und diese wiederzugeben. „Ich habe hiermit zu meiner Freude an vielen Stellen klaren Sinn und tiefe Weisheit gefunden, wo die chinesischen Kommentatoren Unverständlichkeit und die westländischen Philologen nur zu oft blödes Geschwätz fanden“.

Erwähnte Personen (1)

Themengebiete (1)

  • Philosophie › China › Taoismus

Dokumente (1)

Jahr Bibliografische Daten Typ / Abkürzung Verknüpfte Daten
1993
Han, Ruixin. Die China-Rezeption bei expressionistischen Autoren. (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1993). (Europäische Hochschulschriften ; Reihe 1. Deutsche Sprache und Literatur ; Bd. 1421). Diss. Univ.…
Han, Ruixin. Die China-Rezeption bei expressionistischen Autoren. (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1993). (Europäische Hochschulschriften ; Reihe 1. Deutsche Sprache und Literatur ; Bd. 1421). Diss. Univ. München, 1993.
S. S. 101-102
Publication / HanR1