Jahr
1907
Text
Hans Bethge schreibt über seinen Eindruck von der chinesischen Lyrik : Ich fühlte eine bang verschwebende Zartheit lyrischen Klanges, ich blickte in eine von Bildern ganz erfüllte Kunst der Worte, die hinableuchtete in die Schwermut und die Rätsel des Seins, ich fühlte ein feines lyrisches Erzittern, eine quellende Symbolik, etwas Zartes, Duftiges, Mondscheinhaftes, eine blumenthafte Grazie der Empfindung.
Erwähnte Personen (1)
Themengebiete (1)
- Literatur › Westen › Deutschland