1928

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Jahr

1928

Text

Ma Jia : Albert Ehrenstein schreibt in einem Brief, er sei ein freier Schriftsteller Europas, dessen eigene Arbeiten die Verleger nicht drucken, ihn so zur Reproduktion chinesischer Provenienzen zwingen.
Er verbrachte seine Kindheit in der Atmosphäre einer armen jüdischen Familie. In der Diskriminierung, die er damals erlitt, keimt seine allgemeine Auflehnung. Einsam und trostlos kämpft er gegen den Krieg und die Gesellschaft. Seine Verbitterung gipfelt in einer grenzenlosen Verzweiflung am Leben… Die Expressivität des Klagegestus, die Unverwechselbarkeit des Leidenstons findet man auch in seiner chinesichen Dichtung wieder. Er sucht in der chinesischen Dichtung Resonanzen seiner Klage und Anklage.

Erwähnte Personen (1)

Themengebiete (1)

  • Literatur › Westen › Österreich

Dokumente (1)

Jahr Bibliografische Daten Typ / Abkürzung Verknüpfte Daten
1993
Ma, Jia. Döblin und China : Untersuchung zu Döblins Rezeption des chinesischen Denkens und seiner literarischen Darstellung Chinas in "Drei Sprünge des Wang-lun". (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1993).…
Ma, Jia. Döblin und China : Untersuchung zu Döblins Rezeption des chinesischen Denkens und seiner literarischen Darstellung Chinas in "Drei Sprünge des Wang-lun". (Frankfurt a.M. : P. Lang, 1993). (Europäische Hochschulschriften ; Reihe 1. Deutsche Sprache und Literatur : Bd. 1394). Diss. Univ. Karlsruhe, 1992.
S. S. 27
Publication / Döb1